»Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt.«

Paul Watzlawick

Meine Motivation

Wir haben uns daran gewöhnt (sind daran gewöhnt worden), alles oder fast alles unter der Perspektive des eigenen Nutzens zu sehen – jedenfalls »zunächst und zumeist« (Heidegger).

 

In dieser Perspektive: Lektorat macht nicht reich, aber (jedenfalls oft) glücklich, denn es erweitert eigenes Verstehen, bringt mit interessanten Menschen zusammen und schafft Anerkennung.

 

Denkt man in einer zweiten Perspektive von Selbstinteresse weg, zeigt sich: 

Lektorat ist eine Art helfender Beruf, denn es geht darum, Menschen dabei zu unterstützen, das auszudrücken, was sie ausdrücken wollen.

 

Verbindet man beide Perspektiven, ergibt sich mit Watzlawicks »Die Grenzen meiner Sprache sind die Grenzen meiner Welt«:

Lektorat bedeutet (im sog. optimalen Fall) Horizonterweiterung, und zwar bei beiden Beteiligten.