»Die Wissenschaft sollte die anschauliche und einfache Darstellung nicht fürchten«.

 

Uwe Justus Wenzel,

Der Teufel hat sie’s zwar gelehrt

[zu Ludwig Flecks Wissenschaftssoziologie],

Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 06.01.2021 [Bereich „Geisteswissenschaften“], S. N 3

Absicht

Es werden Zusammenfassungen von Texten geboten, die ich für relevant halte und deren Auswahl sich aus meinem Interesse am Zusammenhang von Philosophie und (empirischer) Sozialwissenschaft ergeben hat.

 

Dies dient der Verständigung mit mir selbst zu Gelesenem, ist aber zugleich ein Angebot an Autorinnen und Autoren, mit denen ich als Lektor für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Kontakt stehe …

 

Zugleich damit verbindet sich mit meinem Projekt die Hoffnung, dass gesellschaftswissenschaftlicher bzw. wirtschaftswissenschaftlicher Unterricht, sei es in Schule oder auch an der Universität, auch durch Verknüpfung mit Philosophie zu einer Haltung des Fragens führt, die Wissen um Verstehen – mindestens um Verstehenwollen – ergänzt. 

Textorganisation

Die Exzerpte beschränken sich auf die für den Argumentationsgang insgesamt zentralen Aussagen. Diese sind fallweise kurzkommentiert. Selbstverständlich ist [mittels eckiger Klammer] dem Gebot strikter Trennung von Textreferat und Kommentar gefolgt.

 

Das Menü benennt das für den Text zentrale Thema, die dementsprechende Text-Überschrift, den Autor, den Titel und das Erscheinungsjahr des Textes. Einleitend ein Kurzporträt des Autors.

 

Anstelle von anderenfalls unvermeidbar sehr vielen Zitaten mitsamt Zitatnachweisen sollen Seitenangaben in eckiger Klammer am Ende eines Absatzes das Textreferat überprüfbar halten.

Diese Form der „Zitation“ ist gewählt, um das Exzerpt gut lesbar zu halten. (Sie entspricht nicht den Anforderungen wissenschaftlichen Zitierens.)

Die Wiedergabe von Schlüsselstellen des Textes ist mit dennoch mit Seitenangabe in runder Klammer versehen.

 

Bin ich selbst der Autor – hier immer eines Essays –,  ist lediglich der Anspruch auf mindestens einigermaßen gesicherte Plausibilität erhoben. In einem Essay mag es gestattet sein, Manches ohne (genauen) Nachweis zu zitieren.

 

Die Schreibweise folgt der Duden-Empfehlung.